Versicherungsmakler gemäß § 34d GewO · Aachen

Arbeitskraftabsicherung –
Dein wichtigstes Gut schützen.

Wer von seiner Arbeitskraft lebt, sollte sie absichern. Ob Berufsunfähigkeitsversicherung, Grundfähigkeitsversicherung oder eine andere Lösung – wir finden gemeinsam heraus, was zu Deinem Beruf, Deiner Gesundheitshistorie und Deinem Budget passt.

Warum Deine Arbeitskraft abgesichert sein muss

Jeder vierte Erwerbstätige in Deutschland scheidet vor dem Rentenalter aus dem Berufsleben aus – häufig wegen psychischer Erkrankungen, Erkrankungen des Bewegungsapparats oder Krebs. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente reicht in den meisten Fällen nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard zu halten.

Kreisdiagramm: Häufigste Ursachen für Berufsunfähigkeit in Deutschland – Nervenkrankheiten 35,75 %, Skelett- und Bewegungsapparat 17,85 %, Krebs u. bösartige Geschwülste 16,96 %, Sonstige Erkrankungen 16,32 %, Unfälle 6,96 %, Herzerkrankungen u. Gefäßsystem 6,16 %
Häufigste Ursachen für eine Berufsunfähigkeit in Deutschland. Quelle: © Morgen & Morgen GmbH – Stand: 05/2025

Arbeitskraftabsicherung ist der Oberbegriff für Versicherungen, die genau diese Lücke schließen. Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist für die meisten Berufsgruppen die umfassendste Lösung. Daneben gibt es Alternativen wie die Grundfähigkeitsversicherung, die bei dauerhaftem Verlust bestimmter körperlicher Fähigkeiten leistet – und für Berufe oder Gesundheitssituationen, in denen eine BU schwer zugänglich ist, die bessere Wahl sein kann.

Was der Staat zahlt – und was fehlt

Viele unterschätzen, wie wenig die gesetzliche Erwerbsminderungsrente (EMR) leistet. Die EMR greift erst, wenn Du weniger als drei Stunden täglich irgendeinen Beruf ausüben kannst – unabhängig davon, ob Du noch Deinen eigentlichen Beruf ausüben kannst. Wer als Chirurgin, Handwerkerin oder Lehrkraft den eigenen Beruf nicht mehr ausüben kann, aber theoretisch noch sechs Stunden am Schreibtisch sitzen könnte, hat keinen EMR-Anspruch.

Selbst wer die hohe EMR-Hürde nimmt, muss mit massiven Einkommenseinbußen rechnen. Das folgende Szenario zeigt eine Person, die 30 Jahre lang bei Durchschnittsverdienst gearbeitet und eingezahlt hat – also keine kurze Erwerbsbiografie:

Balkendiagramm: Einkommensverlauf bei Erwerbsminderung. Nach 6 Wochen Lohnfortzahlung und max. 78 Wochen Krankengeld bleibt bei voller Erwerbsminderungsrente nach 30 Arbeitsjahren eine Versorgungslücke von 52 % des Nettoeinkommens. Bei halber EMR steigt die Lücke auf 76 %.
Einkommensverlauf bei Erwerbsminderung – Szenario: 30 Beschäftigungsjahre bei Durchschnittsverdienst (43.142 €/Jahr, vorläufiger Wert 2023). Selbst nach 30 Jahren Einzahlung verbleibt bei voller EMR eine Versorgungslücke von ca. 52 % – bei halber EMR sogar 76 %. Quelle: „Erwerbsminderungsrente: Das Netz für alle Fälle". Stand: 2023. — Hinweis: Diese Grafik zeigt die gesetzliche EMR, nicht die Berufsunfähigkeitsversicherung. Eine BU-Versicherung leistet bereits dann, wenn Du Deinen eigenen Beruf zu mindestens 50 % nicht mehr ausüben kannst.

Die Absicherungsformen im Überblick

So beraten wir Dich zur Arbeitskraftabsicherung

So läuft Deine BU-Beratung ab

  1. Erstgespräch & Bedarfsanalyse

    Wir sprechen über Deinen Beruf, Deine Gesundheitshistorie, Dein Einkommen und Deine Vorstellungen. So wird klar, welche Rentenhöhe und welche Laufzeit für Dich sinnvoll sind.

  2. Anonyme Voranfrage & Vergleich

    Wir fragen anonym bei geeigneten Versicherern an und stellen Dir die Ergebnisse transparent vor – mit klarer Empfehlung und ehrlicher Einschätzung von Chancen und Einschränkungen.

  3. Antragstellung & Abschluss

    Wir begleiten Dich bei der Beantwortung der Gesundheitsfragen und stellen den Antrag gemeinsam – sorgfältig und vollständig.

Häufige Fragen zur BU

Wer braucht eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Grundsätzlich jeder, der von seinem Einkommen lebt. Besonders wichtig ist die BU für Berufseinsteiger (günstiger Einstieg, keine Vorerkrankungen), Selbstständige (keine gesetzliche Absicherung), sowie alle, die körperlich oder psychisch belastende Berufe ausüben. Je früher der Abschluss, desto besser die Konditionen.

Was zahlt die BU und was nicht?

Die BU zahlt eine monatliche Rente, wenn Du Deinen zuletzt ausgeübten Beruf zu mindestens 50 % nicht mehr ausüben kannst. Was sie nicht zahlt: Kosten für Behandlungen, Krankenhausaufenthalte oder Reha. Dafür ist die gesetzliche oder private Krankenversicherung zuständig.

Was ist die abstrakte Verweisung?

Bei der abstrakten Verweisung kann der Versicherer die Leistung verweigern, wenn Du theoretisch noch einen anderen Beruf ausüben könntest – auch wenn dieser schlechter bezahlt ist. Gute Tarife verzichten heute darauf. Wir prüfen das für Dich gezielt im Vergleich.

Wie hoch sollte die BU-Rente sein?

Als Faustregel: 60–80 % Deines Nettoeinkommens. Wichtig dabei: laufende Fixkosten wie Miete, Krankenversicherung und Lebenshaltung müssen gedeckt sein. Wir berechnen gemeinsam, welche Rentenhöhe für Deine Situation wirklich reicht.

Was passiert, wenn ich Vorerkrankungen habe?

Vorerkrankungen müssen vollständig und wahrheitsgemäß angegeben werden. Der Versicherer kann einen Risikozuschlag erheben, bestimmte Erkrankungen ausschließen oder den Antrag ablehnen. Wir nutzen anonyme Voranfragen, damit kein Ablehnungseintrag im Versicherungsregister entsteht – das würde künftige Anträge erschweren.

Weitere Versicherungsthemen

Neben der Arbeitskraftabsicherung beraten wir zu Haftpflicht, Gebäude, Krankenversicherung und mehr. Im Überblick findest Du alle Bereiche.

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